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Mit der Moby-Dick III unterwegs in der Ostsee. Törn vom 21.9.2008 bis
4.10.2008 (hier die Bilder ...)
Los ging es in Greifswald
und nach einer langen Nacht auf der Autobahn übernahmen wir die
Moby - und die Vorcrew das Auto. Für die einen ging es zurück und
für uns nach Stralsund. Schon der nächste Schlag führte uns dann
bei ordentlich Wind und Welle auf die die Insel Mön und dort in den Hafen
Klintholm. Frischer Wind aus der falschen
Richtung
zwang uns wieder nach Süden statt über den Norden nach Westen zu segeln.
So haben wir dann eben Rodvig besucht, was wir fast komplett unter Segel
erreichten. Die nächsten Etappen waren dann
Stubbeköbing, Lohhals und Marstal. Trotz teils enger Fahrwasser haben
oft die Segel als Antrieb nutzen können. In Marstall ging ich
(Raimond) von Bord um via Fähre und Bus Heiligenhafen zu erreichen, denn dort stieg ich um auf die
Segelyacht Aida um an der SG-Stern /Mercedes-Regatta teilzunehmen.
Siehe weiter unten in der Fotogalerie. Die Moby ist ein Eigenbau des Eigners E. Scholz. Aus Sperrholz und Mahagoni als Langkieler gebaut. Das Schiff ist als Ketsch getakelt (hat also einen Besan) und für starke Winde ein zweites Vorstag, an dem statt der Rollgenua eine kleinere Arbeitsfock gefahren werden kann. 18 meter Länge und ca. 23 Tonnen und das Masttop ist bei ctwa 21 Meter. Keine Rennziege, aber eine solide Lang-Fahrtenyacht. Das Schiff ist in jeder Hinsicht für lange Fahrten ausgestattet. Treibstoff, Wasser, Motorisierung und Naviagtionssysteme sind auf modernstem Stand. Das Schiff hat schon 2 mal den Atlantik überquert und ist eher im Norden unterwegs. Würde der Eigner noch einen Autopiloten einbauen, wäre das für die alte Dame Moby-Dick III dann eine Verbesserung die den Komfort noch steigern würden. In diesem Sinne wünsche ich der Moby-Dick III, dem Eigner und jeder Crew noch viele sichere und angenehme Seemeilen, Mast und Schotbruch und immer 2 Fingerbreit Rum im Glas. Raimond Herrmann |
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